Führungen mit dem Historiker Olaf Schulze

Liebe Freunde der Stadtführungen "Pforzheims Geschichte sehen lernen"

Aufgrund der derzeitigen Corona-Pandemie und der Verordnungen der Landesregierung vom 20. März 2020 können, wie Sie sicher verstehen werden, bis auf Weiteres, keine meiner hier und in meinem Flyer angekündigte Führungen und Stadtspaziergänge stattfinden. Wenn sich die Zeiten wieder normalisiert haben, werde ich Ersatztermine anbieten, die Sie u.a. über diese Homepage erfahren werden.

 

Jeden Tag ein neues Video über Pforzheims Geschichte(n)!

 

Testen Sie selbst unter

ratgeb1526

auf YouTube.

Bis dahin habe ich auf YouTube einen Pforzheim-Blog begonnen mit kleinen, interessanten Geschichten zu Pforzheims Stadtgeschichte, zum Hauptfriedhof, zu bekannten und unbekannten Pforzheimerinnen und Pforzheimern usf.

 

Sollte es auch mir nicht mehr möglich sein, allein durch die Stadt zu gehen und diese Filme zu drehen, wie ich es derzeit (auch auf Vorrat) tue, so werden die Themen eben zuhause anhand von Objekten oder historischen Ansichten produziert. Ich bemühe mich täglich ein neues Thema einzustellen.

 

Mir ist es wichtig, dass wir außer dem natürlich zentralen Corona-Thema auch kulturell und geistig nicht völlig verarmen. Machen wir das Beste aus dieser schwierigen Situation.

 

Meinen Youtube Kanal finden Sie unter "ratgeb1526".

 

Ihr Olaf Schulze,

Pforzheim

und Stuttgart-Bad Cannstatt, den 20. März 2020



Pforzheims Geschichte ist vielfältig und reicht weit über das Mittelalter bis in die Römerzeit zurück.

PORTus an der Enz war ein wichtiger Etappenort an der Römerstraße von Straßburg nach Cannstatt im Neckartal. Neben dem ersten Siedlungskern um die Altstädterkirche St. Martin entstand im 12. Jahrhundert die neue Stadt Pforzheim planmäßig um einen großen Marktplatz und unterhalb einer älteren Burganlage, aus deren Michaelskapelle mit der Zeit die stattliche Schloss- und Stiftskirche wurde.
Die Heimatstadt des Humanisten Johannes Reuchlin war im 16. Jahrhundert zeitweise eine der badischen Residenzen, bevor ihr Durlach den Rang ablief. Die Flößerei war ein wichtiger Gewerbezweig der Dreitälerstadt. Im 17. Jahrhundert mehrfach zerstört, erholte sich die Gemeinde erst Ende des 18. Jahrhunderts mit der Gründung der Schmuck- und Uhrenindustrie (1767), die über Generationen an Bedeutung gewann.
Um 1900 war Pforzheim „Weltplatz für Schmuck", mit zahlreichen, auch großen Bijouteriefabriken, hohem Frauenarbeitsanteil und bedeutender Exportrate. Das kriegsreiche 20. Jahrhundert brachte die totale Zerstörung der Innenstadt bei einem Großangriff der Royal Air Force am 23. Februar 1945, aber auch das überraschende Wiederaufleben der Stadt in den Wirtschaftswunderjahren.

Seit 1989 ist es mir ein Anliegen, den Pforzheimerinnen und Pforzheimern, aber auch den auswärtigen Besuchern der „Goldstadt an der Schwarzwaldpforte" die Geschichte meiner Heimatstadt auf ebenso anschauliche wie unterhaltsame und qualifizierte Weise nahezubringen.

Ich freue mich auf die Führungen und die Begegnung mit Ihnen.

Ihr Olaf Schulze

Nachmittage mit Olaf Schulze im „Café Himmelreich“ an der Altstadtkirche Pforzheim, ev. Friedensgemeinde

Do., 16.07.2020, 15.00-16.00 Uhr

„Gestatten, Pforzemer Seckel!“ Altes und Neues zu dem Pforzheimer Original


Do., 17.12.2020, 15.00-16.00 Uhr
„Das Brot des Marcus?“ Geschichten rund ums Marzipan

 

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Kaffee, Tee, Kuchen gibt es um wenig Geld.


Führungen mit „Johannes Reuchlin Phorcensis“ und dem „Steckeles-Kayser“

Olaf Schulze als Steckeles Kayser
Foto: Linda Luickhardt/WSP

Bitte beachten Sie auch die Führungen mit „Johannes Reuchlin Phorcensis“ durch seine Heimatstadt mit Besichtigung des Museum Johannes Reuchlin sowie die Führungen mit dem „Steckeles-Kayser“.