Zur Woche der Brüderlichkeit Pforzheim 2021: "Abgebrochene Säule, aufgeschlagenes Buch und Davidstern"

Ein virtueller Rundgang über den alten Jüdischen Friedhof auf dem Pforzheimer Hauptfriedhof mit dem Historiker Olaf Schulze



Dunkle Geschichten aus Pforzheim

Ich möchte Sie auf mein neues Buch aufmerksam machen, das kürzlich erschienen und überall im Buchhandel sowie bei der Tourist-Information Pforzheim, Schloßberg 15-17, erhältlich ist: 

 

Olaf W. Schulze: Dunkle Geschichten aus Pforzheim.
Gudensberg-Gleichen: Wartberg-Verlag, September 2020.
80 Seiten, 21 x 13,2 cm, fadengeheftetes Hardcover, zahlr. S/w-Fotos. ISBN 978-3-8313-3299-1
12 Euro

 

Aus dem Inhalt: Dunkle Geschichten bietet Pforzheims Stadtgeschichte zuhauf. Einige davon, die sich zwischen dem späten 18. Jahrhundert und der jüngsten Vergangenheit abspielten, sind in diesem Buch versammelt – manche sind schaurig, manche stimmen nachdenklich, manche lassen den Leser schmunzeln und manche sind einfach nur unterhaltsam. Dabei kommen auch typische Pforzheimer Phänomene zur Sprache: Arbeitermassen zur Mittagszeit, Trauerschmuck oder eine rabenschwarze Villa in einem noblen Wohngebiet. Wir blicken hinab in die Abgründe menschlichen Seins. Oder wir wundern uns über die Kreativität der „dunklen Seiten“ der Pracht. Wir entdecken ungewöhnliche Tatorte wie die altehrwürdige Schlosskirche und streifen mit dem Autor über Friedhöfe und durch die Straßen der Stadt. Sind Sie bereit für das dunkle Pforzheim?

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Leseprobe
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Bericht der Badischen Neuesten Nachrichten
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Aufgrund der Corona-Pandemie können Führungen ausfallen und die Begrenzung der Teilnehmerzahl variieren sowie das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen notwendig sein. Eine Anmeldung ist während der Pandemie grundsätzlich erforderlich (Telefon 0711/267039) oder E-Mail: olafwschulze@gmx.de). Die Führungen finden auch bei leichtem Regen statt. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr, eine Haftung für Personen- und Sachschäden wird nicht übernommen. Alle Führungen (sowie weitere Themen nach Vereinbarung, auch allgemeine Führungen durch Pforzheim, sowie Vorträge) können individuell gebucht werden.


Liebe Freunde der Stadtführungen "Pforzheims Geschichte sehen lernen"

Während des Corona-Lockdowns habe ich auf YouTube einen Pforzheim-Blog begonnen mit kleinen, interessanten Geschichten zu Pforzheims Stadtgeschichte, zum Hauptfriedhof, zu bekannten und unbekannten Pforzheimerinnen und Pforzheimern usf.

Mir ist es wichtig, dass wir außer dem natürlich zentralen Corona-Thema auch kulturell und geistig nicht völlig verarmen. Machen wir das Beste aus dieser schwierigen Situation.

 

Meinen Youtube Kanal finden Sie unter "ratgeb1526".

 

Ihr Olaf Schulze



Über meine Führungen

Pforzheims Geschichte ist vielfältig und reicht weit über das Mittelalter bis in die Römerzeit zurück.

 

PORTus an der Enz war ein wichtiger Etappenort an der Römerstraße von Straßburg nach Cannstatt im Neckartal. Neben dem ersten Siedlungskern um die Altstädterkirche St. Martin entstand im 12. Jahrhundert die neue Stadt Pforzheim planmäßig um einen großen Marktplatz und unterhalb einer älteren Burganlage, aus deren Michaelskapelle mit der Zeit die stattliche Schloss- und Stiftskirche wurde. Die Heimatstadt des Humanisten Johannes Reuchlin war im 16. Jahrhundert zeitweise eine der badischen Residenzen, bevor ihr Durlach den Rang ablief. Die Flößerei war ein wichtiger Gewerbezweig der Dreitälerstadt. Im 17. Jahrhundert mehrfach zerstört, erholte sich die Gemeinde erst Ende des 18. Jahrhunderts mit der Gründung der Schmuck- und Uhrenindustrie (1767), die über Generationen an Bedeutung gewann. Um 1900 war Pforzheim „Weltplatz für Schmuck“, mit zahlreichen, auch großen Bijouteriefabriken, hohem Frauenarbeitsanteil und bedeutender Exportrate. Das kriegsreiche 20. Jahrhundert brachte die totale Zerstörung der Innenstadt bei einem Großangriff der Royal Air Force am 23. Februar 1945, aber auch das überraschende Wiederaufleben der Stadt in den Wirtschaftswunderjahren.

 

Seit 1989 ist es mir ein Anliegen, den Pforzheimerinnen und Pforzheimern, aber auch den auswärtigen Besuchern der „Goldstadt an der Schwarzwaldpforte“ die Geschichte meiner Heimatstadt auf ebenso anschauliche wie unterhaltsame und qualifizierte Weise nahezubringen.

 

Ich freue mich auf die Führungen und die Begegnung mit Ihnen.

 

Ihr Olaf Schulze


Aktuell: Ausstellung von Werken der Pforzheimer Künstlerin Reinhilt Michaelis

 

Am 10. Dezember 2020 eröffnete ich virtuell die Ausstellung "Archetypen, schräge Vögel..." in der Galerie Wiedmann in Stuttgart-Bad Cannstatt. Zusammen mit Kunstwerken von "Emilio Gräsli" (einem künstlerischen Alter ego des 2013 verstorbenen Galeristen und Künstlers Willy Wiedmann) werden dort die humorvollen Figuren der Pforzheimer Künstlerin präsentiert. Lassen Sie sich von ihrer Phantasie und ihrem ganz eigenen Blick auf menschliche Schwächen und Wünsche überraschen. Weitere Informationen finden Sie unter www.galeriewiedmann.de!

 

Haben Sie, trotz allem, gute Tage.

 

Ihr Olaf Schulze


Führungen mit „Johannes Reuchlin Phorcensis“ und dem „Steckeles-Kayser“

Olaf Schulze als Steckeles Kayser
Foto: Linda Luickhardt/WSP

Bitte beachten Sie auch die Führungen mit „Johannes Reuchlin Phorcensis“ durch seine Heimatstadt mit Besichtigung des Museum Johannes Reuchlin sowie die Führungen mit dem „Steckeles-Kayser“.